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Bahn-Weltcup Chile

Radsportlerin Laura Süßemilch ging bei ihrem ersten Weltcuprennen in Chile an den Start. Mit Platz sechs in der Mannschaftsverfolgung sicherte sie sich weitere Punkte für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr.

Bereits einige Wochen vor ihrem ersten Weltcup auf der Bahn in Chile, bereitete sich Laura Süßemilch im Trainingslager auf Mallorca vor. „Wir haben mit der Mannschaft sehr viele Grundlagenkilometer absolviert, um uns vor allem für die Weltmeisterschaft im nächsten Frühjahr fit zu machen“. Nach eineinhalb Wochen auf der Insel, startete die Radsportlerin direkt weiter in Santiago de Chile. Dort wurde weiter trainiert und sich an das örtliche Klima gewöhnt. Zehn Tage nach der langen Anreise, wurde Süßemilch in der Disziplin Mannschaftsverfolgung eingesetzt. Mit ihrem Team platzierte sie sich in der Qualifikation auf Platz sechs mit 4:38 Minuten. „Wir hatten in diesem Lauf ein paar technische Probleme, weshalb unser Trainer nach dem Rennen einige Dinge umstellte“, sagte Süßemilch. „Die Ersatzfahrerin kam zum Einsatz und die Startreihenfolge wurde geändert, wodurch ich nun an die zweite Position rutschte“. Das Team arbeitete gut zusammen und konnte sich auch um vier Sekunden verbessern. Trotzdem reichte es für Süßemilch mit ihrer Mannschaft nicht in die Top Vier zu fahren, um eine Runde weiter zu kommen. Mit Platz sechs und den nötigen Punkten für die WM, ging es gleich weiter nach Frankfurt/Oder zur deutschen Meisterschaft im Omnium. In der ersten Disziplin, dem Scratch, landete die Biberacherin auf Platz 7. Mit Platz Fünf im Temporennen und Platz Drei in ihrer Lieblingsdisziplin dem Ausscheidungsfahren, erreichte sie Rang Drei in der Gesamtwertung. Im letzten Rennen, dem Punktefahren, verpasste es die junge Sportlerin mit einer vierköpfigen Spitzengruppe mitzugehen. „In diesem Moment befand ich mich im hinteren Teil des Feldes, sodass ich mit einer Attacke die Lücke nicht mehr schließen konnte“. Am Ende wurde sie Siebte. „Über den Ausgang des Rennens ärgere ich mich doch etwas, da ich vor dem letzten Rennen auf Medaillenkurs war“, so Süßemilch. Jetzt gilt es zu erholen und sich auf den nächsten Wettkampf in Grenchen (Schweiz) zu konzentrieren. (AI)
Bild: Frontalvision über Süßemilch in Frankfurt