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Deutsche Straßenmeisterschaften | Erfurt – Nidda

Die Radsportlerin Laura Süßemilch startete bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft in der Frauenklasse. Mit einer starken Leistung im Rennverlauf blickt die Biberacherin zufrieden auf die zweite Saisonhälfte.

Schon am Donnerstag reiste Laura Süßemilch mit ihrem Trainer nach Thüringen, um die Strecke zu besichtigen und zu besprechen. „Normalerweise sind die Zeitfahren bei Deutschen Meisterschaften ziemlich flach, doch dieses Jahr wies das Profil mehrere Hügel mit bis zu 10% Steigung auf. Vor allem da war es wichtig, sich die Kraft einzuteilen“, erzählte die Radsportlerin. Das Zeitfahren wurde am Freitag ausgetragen. Auf der 26 Kilometer langen Strecke machten nicht nur die Berge den Fahrerinnen zu schaffen, sondern auch die Hitze. Süßemilch kämpfte sich zu Platz 29 und war durchaus zufrieden. „Mit dem Ergebnis habe ich mich gut platziert und dadurch sogar die Nachwuchswertung gewonnen“, sagte sie. Am Sonntag ging es dann zum Straßenrennen nach Erfurt. Morgens um acht Uhr fiel der Startschuss für die Profiteams, die mit über sieben Runden und 107 Kilometer ins Rennen gingen. Schon in den ersten Runden wurde häufig attackiert und schnell gefahren. Zwei Runden vor Schluss schafften es neun Fahrerinnen und Süßemilch, sich vom Feld zu lösen. „Die Profiteams schlossen sich zusammen und attackierten. Das war meine Chance zu zeigen, was ich kann“. Doch auf den letzten Kilometern waren sich die Fahrerinnen in der Spitzengruppe nicht einig, wer führen sollte und verspielten ihren Vorsprung. Im Massensprint mobilisierte Süßemilch nochmals ihre letzten Kräfte und sicherte sich Platz 19. „Durch den Ausreißversuch war ich schon sehr kaputt. Trotzdem ist es gut gelaufen“, freute sie sich. Sehr zufrieden mit ihrer Leistung blickt Süßemilch optimistisch auf die zweite Saisonhälfte, in der sie von der Straße auf die Bahn wechselt.

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Die U15-Fahrer Moritz Bader und Erik Weggenmann starteten bei der Deutschen Meisterschaft im hessischen Nidda. Mit 155 Startern aus allen Bundesländern gingen die beiden RSC Fahrer auf die 23 Kilometer lange Strecke. Zwei Runden mussten gefahren werden. Bader und Weggenmann suchten schon früh die Möglichkeit, an die Spitze zu kommen. Das Tempo war hoch, aber es gab keine Ausreißversuche. „An den Berganstiegen zog sich das Feld kurz auseinander und bergab ist es wieder zusammengefahren“, erzählte Bader. In der Schlussrunde konnte sich der Fahrer aus Biberach geschickt in der Abfahrt positionieren und sprintete zu Platz fünf. Weggenmann erzielte am Ende Platz 20. „Es war eine große Erfahrung gegen so viele Fahrer zu fahren“, sagte er. (AI)