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DM Einzelzeitfahren U19| Ebringen 2015

Für Juniorfahrerin Laura Süßemilch ging es nach Luckau zur Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren. Mit der zweitschnellsten Zeit holte sie sich die Silbermedaille.

Bei brütender Hitze mussten die Fahrerinnen in Luckau einen kühlen Kopf bewahren. Im Kampf gegen die Uhr wurden 19 Kilometer auf dem welligen Kurs gefahren. Laura Süßemilch startete mittags auf die Schnelle Runde. „Auf dem Weg zum Wendepunkt lief es mit Rückenwind ziemlich gut“, sagte dir RSC Fahrerin. „Aber mir fiel es extrem schwer, mich ohne etwas zu trinken durchzukämpfen“. Mit einer Zeit von 28:21 Minuten erreichte sie als zweitbeste das Ziel. Isabell Seif vom RSC Biberach belegte Platz 16. Nach dem Wettkampf reiste Laura Süßemilch mit der Nationalmannschaft ab, um sich für die Europameisterschaften auf der Bahn in Griechenland vorzubereiten. Am Donnerstag fliegt sie deshalb nach Athen. Für die Bahn-Weltmeisterschaften im August wurde sie ebenfalls nominiert. „Ich kann nur meiner Firma danken, in der ich gerade meine Ausbildung mache, dass sie mich so unterstützt“, erzählt Süßemilch. „Denn so habe ich die Möglichkeit bei der EM in Griechenland und der WM in Kasachstan zu zeigen, was ich kann.“

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Für die Nachwuchsfahrer des RSC Biberach ging es am heißesten Wochenende des Jahres zum 49. Ebringer Radrenntag. Die U11 Schülerfahrer mussten auf dem 800 Meter Kurs zehn Runden fahren. Schon am Start setzte sich Justin Bellinger an die Spitze des Feldes und konnte sich mit einer Fahrerin lösen. Yannick Schechinger vom RSC Biberach begann in den nachfolgenden Runden an die Spitze aufzuschließen. Zu dritt vergrößerten sie ihren Vorsprung. Am Ende sprintete Bellinger zu Platz eins, gefolgt von Schechinger, der zweiter wurde.

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Bei den U15 Schülern dominierte Henry Fütterling das Feld. Es wurde im Verlauf des Rennens einige Male attackiert, doch Fütterling ließ die Kontrahenten nie wegfahren. Nach 25 Runden sprintete er zum Sieg.

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Der Jugendfahrer Julian Barth musste mit den Junioren zusammen starten. Es wurde getrennt gewertet. Schon zu Beginn des Rennens wurde das Tempo stark verschärft und so konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen. Barth nutzte die Chance und schloss zu den zwei Führenden auf. „Zwischenzeitlich dachte ich, ich schaff das nicht mehr, weil es so heiß war“, sagte Barth. „Doch nachdem die Betreuer uns Wasser zum Abkühlen ins Rennen gegeben hatten, konnte ich wieder befreiter fahren“. Im Schlussspurt sicherte er sich den zweiten Platz. (AI)

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