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EM Bahn Athen 2015

Die Biberacher Radrennsportlerin Laura Süßemilch startete bei der Europameisterschaft in Athen. Als beste deutsche Fahrerin trat sie international stark auf und blickt zuversichtlich auf die Weltmeisterschaft in Astana (Kasachstan).

Die Juniorfahrerin Laura Süßemilch nahm bei den mehrtägigen Bahn-Wettkämpfen an vier Rennen teil. Im Trikot der deutschen Nationalmannschaft sicherte sie sich in der 2000m Einerverfolgung Rang 17.
In der Mannschaftsverfolgung über 4000 m belegte der Deutsche Vierer Rang sechs und verpasste um wenige Sekunden die Finalläufe.
Bei den Massendisziplinen konnte Süßemilch im Punktefahren den Vorlauf gewinnen und zog ins Finale. „Das Rennen war sehr schnell und ich habe versucht so gut es geht aktiv zu fahren“, sagte sie. Einige Male versuchte die Nationalfahrerin sich vom Feld abzusetzen, doch ohne Erfolg. Trotz offensiver Fahrweise konnte Süßemilch sich dafür nicht belohnen und so landete sie am Ende mit zwei Punkten auf Platz 14.
In der abschließenden Disziplin Scratch zeigte sie als einzige Deutsche ein starkes Rennen. „Ich habe mich auf die Schlusswertung konzentriert und darauf geachtet das niemand wegfährt. Aber vier Runden vor Schluss stürzte eine Fahrerin vor mir und in der gleichen Zeit wurde vorne eine Attacke gestartet“, erzählte Süßemilch. Glücklicherweise konnte sie weiterfahren und versuchte, sich wieder nach vorne zu kämpfen. Bis zum Ende reichte es trotzdem nicht ganz nach vorne. Sie beendete das Rennen auf Rang sieben. „Ich bedauere es, dass ich nicht um die Podiumsplätze mitsprinten konnte, obwohl ich mich im Rennen so gut gefühlt habe“. Trotzdem blickt Süßemilch der WM in Astana optimistisch entgegen.
Bei der Europameisterschaft hat sie viel gelernt und neue Erfahrungen sammeln können. In den kommenden Tagen wird sie sich in Frankfurt/Oder auf die nächsten Wettkämpfe vorbereiten und anschließend nach Kasachstan reisen. (AI)

Beitragsbild von der DM in Berlin – Quelle:http://www.Frontalvision.com/ Arne Mill