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19.06.2011 Geschwister Süßemilch fahren in die Top-Ten
Biberach &mdash In Thüringen wurden am vergangenen Wochenende die deutschen Meisterschaften der Schüler, Jugend und Juniorenklasse ausgetragen. Fünf Radsportler vertraten den RSC Biberach dort und machten es bis zum Schluss spannend.
Laura Süßemilch
Zwei Runden a 36 Kilometer hatte Felix Bader bei seiner ersten deutschen Meisterschaft zu bewältigen. Der drei Kilometer lange Berg war für den U15-Fahrer kein Problem: "Da konnte man sehr schnell hochfahren. Die Strecke hat mir gut gefallen". Nachdem sich ein Solofahrer abgesetzt hatte, bildete sich eine Verfolgergruppe, in der auch Felix Bader vertreten war. Im Schlusssprint sicherte er sich Rang 11.
Ihre guten Bergqualitäten nutzte Laura Süßemilch im Rennen der Schülerinnen. Bereits in der ersten Runde hielt sie das Tempo am Berg hoch, sodass sich eine neunköpfige Spitzengruppe absetzte. In der zweiten Runde dezimierte sie die Fluchtgruppe auf sieben Fahrerinnen, die mit Chancen auf den Meistertitel dem Ziel entgegenfuhren. Süßemilch verpasste nur knapp einen Podestplatz und belegte Rang 4: "Ich wäre gern auf dem Treppchen gewesen, aber mit dem vierten Platz bin ich auch zufrieden". Mit ihrem Rennen ist auch Isabell Seif zufrieden: "Ich bin davon ausgegangen, dass ich 30. werde. So gesehen war es okay". Als Sprinterin gehören Berge nicht zu ihrer Stärke, trotzdem gelang es ihr, das Hauptfeld zu halten. "Ich habe versucht, mich gleich vorne einzureihen, dass ich am Berg mitkomme". Die Taktik ging auf und sie fuhr auf Rang 19.
Süßemilch erfüllt Erwartungen
Eric Süßemilch
Im Rennen der U17 startete Eric Süßemilch in einem 110-köpfigen Starterfeld. "Das Tempo ist am Berg immer hochgehalten worden", so Süßemilch. "Es haben immer welche versucht, wegzufahren, aber es ist niemand weggekommen. Mehr als zehn Meter haben die mich nicht weggelassen". Vergeblich war das aktive Fahren Süßemilchs jedoch nicht, gegen Ende des Rennens löste sich eine größere Spitzengruppe vom Feld. In der Kurve zur Zielgeraden stürzte vor Süßemilch ein Fahrer, sodass er ausweichen musste und als sechster über die Ziellinie fuhr. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis", lobt Trainer Bernhard Lingenhöle Süßemilchs Leistung, "bei einer Meisterschaft gehört auch immer ein bisschen Glück dazu".
Das fehlte dem Juniorenfahrer Linus Seif an diesem Tag: während des 126 Kilometer langen Rennens war er in mehreren Fluchtgruppen vertreten, stürzte jedoch einmal und wurde wieder vom Hauptfeld gestellt. Letzten Endes wurde er 60., "das war das reine Ausscheidungsfahren". Insgesamt ist Lingenhöle zufrieden mit den Ergebnissen: "Die Biberacher sind so gefahren, wie man es erwarten konnte".

© 2002-2012 RSC Biberach 1962 e.V.Anregungen, Lob und Kritik bitte an Ferdinand Birti RSC Biberach