Zwei Runden a 36 Kilometer hatte
Felix Bader bei seiner ersten deutschen Meisterschaft zu bewältigen. Der drei Kilometer lange Berg war für den
U15-Fahrer kein Problem: "Da konnte man sehr schnell hochfahren. Die Strecke hat mir gut gefallen". Nachdem sich ein Solofahrer abgesetzt hatte, bildete sich eine Verfolgergruppe, in der auch
Felix Bader vertreten war. Im Schlusssprint sicherte er sich Rang 11.
Ihre guten Bergqualitäten nutzte
Laura Süßemilch im Rennen der Schülerinnen. Bereits in der ersten Runde hielt sie das Tempo am Berg hoch, sodass sich eine neunköpfige Spitzengruppe absetzte. In der zweiten Runde dezimierte sie die Fluchtgruppe auf sieben Fahrerinnen, die mit Chancen auf den Meistertitel dem Ziel entgegenfuhren. Süßemilch verpasste nur knapp einen Podestplatz und belegte Rang 4: "Ich wäre gern auf dem Treppchen gewesen, aber mit dem vierten Platz bin ich auch zufrieden". Mit ihrem Rennen ist auch
Isabell Seif zufrieden: "Ich bin davon ausgegangen, dass ich 30. werde. So gesehen war es okay". Als Sprinterin gehören Berge nicht zu ihrer Stärke, trotzdem gelang es ihr, das Hauptfeld zu halten. "Ich habe versucht, mich gleich vorne einzureihen, dass ich am Berg mitkomme". Die Taktik ging auf und sie fuhr auf Rang 19.