Das dürfte auch das Ziel seiner Schwester
Laura Süßemilch sein. Sie startet zusammen mit ihrer Vereinskollegin
Isabell Seif in der Schülerinnen-Klasse. Was der einen Freud, ist der anderen Leid: während der 3 Kilometer lange Berg eine Schwierigkeit für Seif darstellt, ist er für Süßemilch ein Erfolgsgarant. "Laura kann man am Berg nicht abhängen", so
Lingenhöle. Bei der letzten deutschen Meisterschaft vereitelte ihr ein Sturz die gute Platzierung, der diesjährigen Meisterschaft blickt sie optimistisch entgegen: "Bei mir sind viele Rennen dieses Jahr gut gelaufen, ich will vorne dabei sein". Weniger hohe Erwartungen an sich hat
Isabell Seif, "ich erwarte keinen großen Erfolg". Zu ihren Stärken zählen eher Sprint und flache Rennkurse, deshalb seien ihr die deutschen Bahn- und Zeitfahrmeisterschaften wichtiger: "Da erhoffe ich mir mehr".
Sein Debüt bei der deutschen Meisterschaft steht
Felix Bader bevor. "Ich freue mich darauf, weil da auch andere sind, die ich noch nicht kenne". Eine weitaus stärkere Konkurrenz als bei Baders bisherigen Wettkämpfen prophezeit
Bernhard Lingenhöle: "Wenn man in Baden-Württemberg fährt, sind es eine Handvoll Fahrer, die gleich gut sind. In Süddeutschland sind es schon 20, die gleich gut sind". Baders Hoffnung ist, dass er sich mit einer Gruppe vom Hauptfeld absetzen kann. "Ich denke, das wird ein sehr schnelles Rennen. Es kann sein, dass es ganz gut läuft und ich in der vorderen Gruppe bin, aber man darf auch nicht enttäuscht sein, wenn es nicht so gut klappt".