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15.06.2003 AOK Radsonntag: Es geht um Bewegung
Biberach(Eugen Schlachter/Schwäbische Zeitung): Trotz hochsommerlicher Temperaturen verzeichnete der zehnte AOK-Radsonntag über 300 Teilnehmer. Neben drei verschiedenen Radtouren (30, 50, 105 km) wurde auf und um den Biberacher Marktplatz ein buntes Rahmenprogramm rund um das Fahrrad und die Gesundheit geboten.
300 Teilnehmer nahmen den Marktplatz in Beschlag
Ab etwa 8.30 Uhr wurde gestern der Biberacher Marktplatz von Radfahrern in Beschlag genommen. Auf dem Programm stand das wohl größte Rad-Breitensportereignis im Jahresverlauf - der AOK-Radsonntag. Angesprochen wurden verschiedene Leistungsklassen. Bürgermeister Julius Ogertschnig, der auch die Schirmherrschaft übernommen hat, fühlte sich vor dem Start fit für die Rennradtour: "Ich habe ja den Routenplan dabei, dann finde ich in jedem Fall wieder heim", meinte er. Eine Sorge die unbegründet war, denn sämtliche Radlergruppen wurden durch Mitglieder des RSC Biberach geführt. Zudem waren die Strecken ausgeschildert. Bevor es an den Start ging, lud Susanne Gerlach, Diplom-Sportlehrerin in Diensten der AOK, zum Aufwärmtraining ein, um den Organismus in Schwung zu bringen. Die Kunstradcracks Michael Roth und Stefan Raab aus Kirchdorf hatten das nicht mehr nötig. Sie legten zusammen mit der Radtreffgruppe Kirchdorf schon am frühen Morgen die Strecke vom Illertal in die Große Kreisstadt zurück.
Drei unterschiedliche Strecken standen zur Auswahl
Sportlich ambitioniert: Die Schnellsten über 105 km freuten sich über die kalten Getränke.
Pünktlich um 9 Uhr gingen die Radler auf Tour. Die Familienstrecke (30 km) führte über das Wolfental nach Grodt, Ingoldingen und zurück über Hochdorf entlang der Bahnlinie. Die selben Anfangswege galten auch für die 50 Kilometerstrecke. Diese dehnte sich dann aus bis Otterswang und führte ebenso entlang der Bahnlinie zurück nach Biberach. Ins Allgäu führte die Rennradtour (105 km) über Bad Waldsee bis Kißlegg und dann zurück über Bad Wurzach. Jeweils auf halber Strecke hatte die AOK Verpflegungsstationen eingerichtet, wo die Radler mit Getränken und Obst wieder auftanken konnten.
Für viel Unterhaltung sorgte das bunte Rahmenprogramm
Beste Laune bei der Bewirtung: Das erfahrene RSC Bewirtungsteam.
Im Rahmenprogramm stand die Fahrradcodieraktion der Polizei sowie Sicherheitsunterweisungen der Jugendverkehrsschule. Allerlei Kinderbelustigungen und die Bewirtung durch den RSC Biberach machten aus dem Radsonntag auch noch ein gesellschaftliches Ereignis.
AOK: Bewegung gehört zur Prävention
Nach der 105 km Tour: Erfahrungsaustausch und geselliges Beisammensein.
Mit der Aktion verfolgt die AOK vordergründig gesundheitliche Ziele. "Wir möchten erreichen, dass sich die Leute in unserer schönen Landschaft bewegen", sagte AOK-Marketingleiter Dietmar Babion. Von daher handelte es sich wohl auch um eine Ergänzung zur Pfundskur, denn bewusste Ernährung allein reicht nicht, auch die Bewegung gehört zur Prävention. Bürgermeister Julius Ogertschnig, der als Schirmherr 105 Kilometer zurücklegte, sprach von einer sehr anspruchsvollen Strecke: "Jetzt tut mir das Hinterteil weh", meinte er. Dies ist wohl auf seinen Trainingsrückstand zurückzuführen, denn heuer hat er erst 400 Trainingskilometer auf dem Rad absolviert. AOK-Chef Eduard Lehmann war mit der beachtlichen Teilnehmerzahl und dem Gesamtverlauf zufrieden. Zufrieden waren offensichtlich auch die Teilnehmer, den letztlich hätten alle auch alleine eine Radtour machen können. In der Gruppe macht es aber doch mehr Spaß, und nicht zuletzt ist es auch angenehm, wenn die Organisation stimmig ist. "Die Strecke war interessant und hat Spaß gemacht. Im nächsten Jahr mache ich wieder mit", meinte Hubert Lachenmaier aus Ummendorf.

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