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02.05.2004 Gölz junior beweist sein Talent
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Ummendorf (Schwäbische Zeitung: Michael Mader): Es war noch ziemlich frisch am Sonntagmorgen, als 39 Fahrer zum ersten Rennen der baden-württembergischen Nachwuchs-Meisterschaften in Ummendorf an den Start gingen. Auf dem Programm stand zu Beginn das Rennen der Schüler U13. Mit dabei auch zwei Fahrer des RSC Biberach: Emanuele Avallone und Maximilian Gölz, die sich von den Temperaturen aber nicht beeindrucken ließen.
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| Maximilian Gölz hervorragender Fünfter |
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| Emanuele Avallone bot in Ummendorf, bei seinem zweiten Lizenzrennen, eine gute Leistung. |
Der dritte für dieses Rennen gemeldete Fahrer des Biberacher Sportclubs, Daniel Knaub, musste kurzfristig wegen Verletzung verzichten. Avallone kam in einem Klassefeld in 36,52 Minuten letztlich auf den 35. Platz. Maximilian Gölz fuhr ein starkes Rennen und brauchte für die 16,8 km lange Strecke gut fünf Minuten weniger als sein italienischer Vereinskamerad und wurde hervorragender Fünfter. "Ich bin sehr zufrieden. Ich wollte unter die ersten zehn kommen, das habe ich geschafft. Die Strecke war schon ziemlich schwer", freute sich der knapp zehnjährige Maximilian schon sehr professionell. Da merkte man die Schule des Vaters. Auch über Papa Rolfs Gesicht huschte ein Lächeln: "Der Junge ist ein sehr gutes Rennen gefahren und hat seine Nervosität vom Start schnell in den Griff gekriegt." Der langjährige Radprofi und jetzige Mitarbeiter des RSC Biberach Trikotsponsors "Straub die Autovermietung", war stolz auf seinen Sprössling. "Maximilian hat gezeigt, dass er Talent hat und dass ihm auch das Streckenprofil entgegenkam. Er ist leicht und mag deshalb die Anstiege." Schließlich mussten die Fahrer auf dem Rundkurs bei Ummendorf immerhin eine 14-prozentige Steigung zweimal überwinden.
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| Maxi Gölz: In Ummendorf hervorragender Fünfter und bester U13 Fahrer des jüngeren Jahrgangs. |
Bereits mit sechs Jahren schnupperte Maximilian Gölz Rennluft. "Er ist damals mit mir im Auto bei großen Radklassikern mitgefahren und war ganz fasziniert", erinnert sich Rolf Gölz. Wenn es seine Zeit zulässt, sitzen die beiden Gölz auch gemeinsam im Sattel. Dazu kommt dann meist auch noch der erstgeborene Sohn der Familie, der 15-jährige Fabian. Knapp 150 Kilometer trainiert Maximilian in der Woche. Sein großes Vorbild ist natürlich sein Vater. "Von meinem Papa kann ich sehr viel lernen, aber auch meine Trainer beim RSC Biberach sind sehr wichtig". Mit Platz fünf bei den U13-Schülern knüpfte Maximilian Gölz nahtlos an seinen Vorjahreserfolg an, als er den Erdgas-Schüler-Cup, eine über die gesamte Saison verteilte baden-württembergische Rennserie, gewann. "Radfahren macht mir sehr viel Spaß", meint Maximilian verschmitzt. "Ich kann mir schon vorstellen, mal Profi zu werden". Und genau da hat Papa Rolf derzeit noch ein Problem. "Ich freue mich, dass der Junge Radrennen fährt, dass er sich dabei wohl fühlt, aber ob er Profi werden soll? Ich weiß noch nicht genau, ob ich das gut finden soll".
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| Lob für den RSC Biberach als Ausrichter der Meisterschaften |
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| Der Württembergische Radsportverband wurde in Ummendorf durch Herrn Rolf Marquart repräsentiert. |
Gut fand Rolf Marquart, Kommissionsvorsitzender Rennsport im Württembergischen Radsport-Verband, die Organisation der Meisterschaften in Ummendorf: "Der RSC hat wieder sehr gute Arbeit geleistet, auf den Verein kann man sich verlassen. Schade, dass es mit den Deutschen nicht geklappt hat". Der RSC Biberach hatte sich für 2004 und dann für 2006 um die Ausrichtung der deutschen Meisterschaften beworben, den Zuschlag erhielt aber für 2004 ein rheinland-pfälzischer Verein und wegen eines Jubiläums ein saarländischer Klub für das Jahr 2006. "Wir werden an diesem Thema dranbleiben", so Dietmar Schmid, Vorsitzender des RSC. Die Nachwuchsmeisterschaften waren wieder ein Schritt dahin. "Es hat geklappt und die Rennen standen auf einem sehr hohen sportlichen Niveau. Wir sind sehr zufrieden".
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