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20.05.2006 RSC-Fahrer fordern die Konkurrenz heraus
Ummendorf(SZ-Redakteur Andreas Wagner): Mit der vierten Etappe des "Erdgas-Schüler-Cups" macht am morgigen Sonntag die wichtigste baden-württembergische Rennserie in dieser Altersklasse Station im Kreis Biberach. Daneben sind beim Radsport-Renntag rund ums Schloss Ummendorf auch Junioren- und Jugendfahrer, Männer C und Einsteiger im Einsatz.
Rennen finden wieder auf dem Wettenberger Rundkurs statt
Ziel in der Schweinhauser Straße bei den baden-württembergischen Meisterschaften 2004.
Nach dem Abstecher nach Fischbach im vergangenen Jahr kehrt Ausrichter RSC Biberach an die angestammte Strecke bei Ummendorf zurück. Start und Ziel ist in der Schweinhauser Straße am Ortsausgang, von dort führt der Rundkurs auf den Wettenberg, über die Hochebene nach Berg und wieder hinunter ins Rißtal auf die Schweinhauser Straße. 8,4 Kilometer ist eine Runde lang, je nach Altersklasse legen die Fahrer eine oder mehrere Runden zurück. So passieren die jüngsten Wettbewerber in der Klasse U 11 nur einmal den Zielstrich, während die Männer C mit zehn Runden das größte Pensum leisten müssen. Eine verkürzte Strecke wartet auf die Einsteiger, deren Rennen radsportinteressierten Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre, die keinem Radverein angehören, offen steht. Die Neulinge, die sich bis eine halbe Stunde vor dem Start um 11.30 Uhr vor Ort anmelden können, müssen ihr eigenes Rad und einen Helm mitbringen.
Der Wettenberg ist einer der härtesten Anstiege im Rennkalender
Die Elitefahrer am Anstieg nach Wettenberg bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2003.
Den Einsteigern erspart bleibt der Wettenberg, der als Herzstück des Kurses angesehen wird. Mit bis zu 14 Prozent sei der Berg in der baden-württembergischen Rennserie "einer der härtesten Anstiege", sagt Volker Mailach vom RSC Biberach. Auch deswegen erfahre die Strecke bei Ummendorf landesweit eine große Resonanz. "Es gibt viele Stadtkurse, aber wenig anspruchsvolle Straßenrennen", so Mailach. Die besten Nachwuchsfahrer aus Baden-Württemberg treffen daher morgen aufeinander - zumindest bei den Schülern, die um Punkte für den "Erdgas-Cup" kämpfen; eine Serie, die es seit 1998 gibt und neun Rennen zwischen Mai und Oktober enthält. Am Ende stehen die Fahrer oben, die über eine Saison hinweg eine konstant gute Leistung geboten haben und deren Stellenwert daher höher ist als bei Meisterschaften, bei denen ein einziges Rennen entscheidet.
Jakob Steigmiller in Ummendorf nicht am Start
Dies gilt auch für den LBS-Cup für die älteren Nachwuchsfahrer. Weil die Besten von ihnen am Wochenende aber bei einem Sichtungsrennen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) oder bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften starten, gibt es diesmal in Ummendorf kein LBS-Cup-Rennen - die Teilnehmer fahren somit "nur" um Pokale und Platzierungen, nicht aber um Punkte für eine Saison-Gesamtwertung.
Wegen des BDR-Sichtungsrennens fehlt morgen ein Lokalmatador, der Ummendorfer Jakob Steigmiller. Er ist der einzige Fahrer vom RSC Biberach, auf den Trainer Bernhard Lingenhöle beim Heimrennen verzichten muss. "19 Fahrer von uns sind dabei, und bis auf die Männer haben wir alle Klassen besetzt", sagt Trainer Lingenhöle. Laut dem Veranstalter haben insgesamt rund 400 Radrennfahrer für die verschiedenen Wettbewerbe gemeldet - das größte Feld mit etwa 180 Fahrern gibt es bei den Männern.
RSC-Fahrer mit guten Chancen
Maxi Gölz in Ummendorf 2004.
Der RSC Biberach als einer der stärksten Radsportklubs im "Ländle" hat morgen einige heiße Eisen im Feuer - Laura Süßemilch in der Klasse U 11 weiblich, Eric Süßemilch bei der U 13 männlich oder Maximilian Gölz bei den U-15-Schülern. Ihnen traut Lingenhöle zu, dass sie ganz vorne mitmischen. Sofern sie die Aufregung im Griff haben, die nach den Erfahrungen des Trainers gerade beim Heimrennen vor Familien, Freunden und Bekannten immer da ist. "Ich empfehle meinen Rennfahrern, gut auszuschlafen, damit sie nicht zu nervös und übermotiviert sind."

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