Am Sonntagmorgen warteten rund 140 Fahrer der
Jugendklasse auf den Startschuss, um auf dem 11 Kilometer langen Rundkurs ihre Deutsche Meisterschaft über sechs Runden auszutragen.
Eric Süßemilch beschrieb das Rennen als "unrhythmisch"; gegen Ende sei es aber richtig schnell geworden. In der letzten Runde gelang es einem Duo, sich vom Feld zu lösen.
Linus Seif versuchte zunächst, das entstandene "Loch" mit weiteren Fahrern wieder zu schließen, was aber an Unstimmigkeiten in der Verfolgergruppe scheiterte.
Nach 70 Kilometern bahnte sich schließlich ein Massensprint des Feldes an: Süßemilch positionierte sich taktisch geschickt und sprintete als 19. über den Zielstrich. Mit der Platzierung war er "schon zufrieden". Für das erste Jahr in der
Jugendklasse ist das eine sehr gute Leistung, zumal er vom Landesverband Württemberg als Bester abgeschnitten hat. Als nächstes Ziel setzt er sich, im Herbst auf den Bahnsichtungsrennen in Augsburg gut abzuschneiden.
Seif rollte mit dem Hauptfeld auf Rang 49 ins Ziel: "Ich hab mich in den Kurven unterkriegen lassen", begründete er seine schlechte Position im Schlusssprint. Laut Landestrainer Bodo Kriegs sei er "seiner Favoritenrolle nicht gerecht geworden". Von dem enttäuschenden Ergebnis lässt er sich aber nicht demotivieren: "Der Gesamtsieg im LBS-Cup wäre schon ein Trostpflaster". Momentan ist Seif Fünfter in der Gesamtwertung des Cups.