Im "LBS-Cup" der Jugend und
Junioren spielt der RSC im Gesamtklassement keine Rolle. Dass heißt aber nicht, dass die Biberacher in diesen Altersstufen keine guten Fahrer haben — im Gegenteil. "Wir waren mal in Führung, aber die Top-Fahrer sind ständig mit dem Bund Deutscher Radfahrer und dem Landesverband unterwegs und fehlen bei den Cup-Rennen", sagt Volker Mailach. Am Sonntag in Ummendorf aber werde bei der Jugend die komplette RG Oberschwaben am Start sein. Zu der Renngemeinschaft zählen neben den RSC-Fahrern Florian Scheit und
Emanuele Avallone der deutsche Crossmeister Michael Schweizer, das Nationalteammitglied Simon Nuber (beide Wangen) und Arne Dressler (Wilhelmsdorf).
Nicht vollzählig sind die
Junioren des RSC. Ausgerechnet der Ummendorfer
Jakob Steigmiller muss aufs Rennen verzichten, weil er am Samstag bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften und tags drauf bei einem Bundesligarennen startet. So vertreten
Christian Brauchle,
Fabian Mailach,
Martin Beck,
Ferdinand Birti und
Raphael Ott die Biberacher Farben in dem U-19-Feld, das auch ohne Steigmiller hochklassig ist. "Das wird für unsere Fahrer nicht einfach, wenn man die Meldeliste anschaut", so Volker Mailach. Unter den gemeldeten 130 Namen sind die Wangener Fabian Danner und Dominik Nerz. Letzterer ist deutscher Bergmeister und gewann vor kurzem die internationale Toskana-Rundfahrt.
84 Kilometer in zehn Runden stehen den
Junioren am Sonntag bevor — auf einer Strecke, die "innerhalb von Baden-Württemberg als einer der schwersten gilt" (Mailach). Nach dem Start am Ortseingang von Ummendorf in Richtung Schweinhausen geht es steil hinauf zum Wettenberg und nach der Ortschaft Berg in einer kurvenreichen Abfahrt wieder hinunter ins Rißtal und auf der Schweinhauser Straße zurück zum Ausgangspunkt, wo auch das Ziel ist. Die Entscheidung in den Rennen, das hat sich in der Vergangenheit gezeigt, fällt am Aufstieg zum Wettenberg. Nicht nur die bis zu 14 Steigungsprozente zerschneiden das Teilnehmerfeld, sondern auch die Länge des Anstiegs. "Am Ende legen die guten Bergfahrer die große Scheibe auf und machen richtig Druck", weiß Volker Mailach.