Um wenige Zehntelsekunden verpassten Steigmiller und seine Teamkollegen Nikias Arndt, Johannes Kahra (beide Cottbus) und Theo Reinhardt (Berlin) den Einzug in den Lauf um Platz drei. Nach 3000 Metern in ihrem Qualifikationsrennen hatte der deutsche Bahnvierer noch auf Rang drei gelegen, doch nach vier Kilometern stand nur die fünftbeste Zeit (4:25,869) hinter Australien (4:20,110 Minuten), Russland (4:22,022), Neuseeland (4:24,414) und Frankreich (4:25,592) zu Buche. Damit waren die Medaillenhoffnungen für das Team von Bundestrainer Helmut Taudte geplatzt. "Wir hatten Probleme auf dem letzten Kilometer. Da ging die Harmonie und damit auch Geschwindigkeit verloren. Bronze war möglich, das haben wir leider verpasst", sagt Taudte. Die Medaillen gingen schließlich an Australien (Gold), Russland (Silber) und Neuseeland (Bronze).
Am Tag zuvor war
Jakob Steigmiller überraschend auch in der Einerverfolgung an den Start gegangen. Dort belegte er 18-Jährige den elften Platz in der Qualifikation und schied damit aus.