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15.10.2008 Interview mit Fabian Mailach vom RSC Biberach
Biberach(aw/sz): Kein Junioren-Radsportler im Land hat 2008 mehr Punkte gesammelt wie Fabian Mailach (RSC Biberach). Der Gewinn der deutschen Rangliste war einer seiner größten Erfolge. Dass er zu Jahresbeginn undenkbar war, verrät der 18-Jährige im Gespräch mit SZ-Redakteur Andreas Wagner.
Fabian Mailach: "Das hat für mich einen hohen Stellenwert".
SZ: Welchen Stellenwert hat der Gewinn der Rangliste?
Mailach: Man kann sagen, dass man der Erste in Deutschland war. Das hat schon einen hohen Stellenwert.

War zu Saisonbeginn auch nur entfernt daran zu denken, die Rangliste zu gewinnen?
Nein, das schien ausgeschlossen zu sein, nachdem ich im Jahr davor Asthma-Probleme hatte. Aber das hat sich nach einer Operation zum Glück aufgelöst.

Wann zeichnete sich die Chance zum Ranglistensieg ab?
Nach der Hälfte oder zwei Dritteln der Saison, nachdem ich in den Rennen immer vorn dabei war. Und weil die Nationalfahrer, die an den großen Rundfahrten teilnehmen, ihre Saison teils früher beenden, war das Ziel greifbar.

Hätte die Rangliste anders ausgesehen, wenn die Fahrer aus der Nationalmannschaft bis zum Schluss mitgefahren wären?
Schwer zu sagen. Es ist die Frage, ob die Nationalfahrer so viele Rennen fahren können. Meist sind sie bei Rundfahrten, die oft keine Punkte abwerfen. Allerdings war ich auch bei zwei Rundfahrten dabei, also ist die Rangliste schon ein recht fairer Vergleich.

Wie weit waren Sie vom Nationalteam entfernt?
Schon ein Stück. Das Problem ist, dass man über Jahre hinweg gut fahren muss. Ich hatte in der vergangenen Saison aber die gesundheitlichen Probleme. 2008 gehörte ich schon dem älteren Junioren-Jahrgang an, und dass solche Fahrer noch den Sprung ins Nationalteam schaffen, ist relativ unwahrscheinlich.

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