Stürmisch und nass war es im niedersächsischen Visbek, als
Fabian Mailach zu seinem letzten Rennen der Saison startete. "Regenrennen liegen mir, ich komme bei Nässe gut durch die Kurven", sagt der 18-jährige Aßmannshardter über sich selbst, und so war es wenig verwunderlich, dass er am Ende, nach gelungener Flucht in einer Zweier-Fluchtgruppe, auf dem Siegerpodest seinen zehnten Saisonsieg feierte.
Wer in der deutschen Rangliste der rund 900 lizenzierten
Junioren vorne sein will, muss über das ganze Jahr verteilt erfolgreich Rennen bestreiten, da je nach Rennen für die ersten zehn bis 20 platzierten Fahrer Punkte vergeben werden. Insgesamt bestritt Mailach in diesem Jahr 54 Rennen und erzielte neben den 19 Podestplatzierungen weitere 17 Top-Ten-Ergebnisse. Dies reichte, um die Rangliste mit 403 Punkten vor dem Düsseldorfer Matthias Thomaschowski (362 Punkte) und seinem Teamkollegen
Jakob Steigmiller (355 Punkte) zu gewinnen.
Dabei hatte
Fabian Mailach für seinen größten Erfolg keine Ranglistenpunkte bekommen: Bei der internationalen Oberösterreich-Rundfahrt im August belegte er auf der ersten Etappe in einer fünfköpfigen Spitzengruppe den vierten Platz und war bester deutscher Fahrer. Die Rundfahrt beendete er nach drei Etappen mit dem neunten Platz im Gesamtklassement.