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17.07.2011 RSC-Fahrer trotz Regen und Kälte erfolgreich
Biberach &mdash Zum vierten Rennen des Erdgas-Schülercups sind am letzten Sonntag die Biberacher Nachwuchsradsportler angetreten. Regen und Kälte haben den Fahrern dabei das Leben schwer gemacht.
Moritz Bader wurde zweiter in der U11-Klasse, ein gutes Rennen zeigte auch Julian Barth in der U13-Klasse: nachdem sich eine Ausreißergruppe abgesetzt hatte, nahm er mutig die Verfolgung auf und wurde mit Rang 6 belohnt. Im Rennen der U15-Schülerinnen starteten Laura Süßemilch und Isabell Seif, acht Runden a zwei Kilometern waren zu bewältigen. "Mir war so kalt, schon in der ersten Runde", beschrieb Isabell Seif die schlechten Rahmenbedingungen. Kopfsteinpflaster und schwierige Kurven hätten das Rennen auch nicht einfacher gemacht. In der vierten Runde gab es eine Prämie zu ersprinten, die Isabell Seif gewann, "danach war ich so k.O.". Als eine andere Fahrerin am Berg attackierte, konnte Seif nicht folgen und es setzte sich eine vierköpfige Spitzengruppe ab - mit dabei Laura Süßemilch: "Dann sind wir eben durchgefahren und den Zielsprint hab ich auch gewonnen". Mit diesem Sieg baute Süßemilch ihre Führung in der Gesamtwertung des Cups weiter aus, Isabell Seif belegte Rang 5.
Am kommenden Wochenende geht es für die beiden erfolgreichen RSC-Sportlerinnen zu den Deutschen Bahnmeisterschaften der U15-Schüler in Köln. Das Ziel der Baden-Württembergischen Bahn-Vizemeisterin Isabell Seif ist eine Platzierung unter den besten zehn, während sich Laura Süßemilch keine genauen Ziele setzt: "Ich glaube nicht, dass ich so weit vorne mit dabei sein werde, wenn so viele aus Deutschland da sind".
Seif verpasst nur knapp die Top-20
"Viele aus Deutschland" waren auch beim Bundesligarennen in Ilsfeld-Auenstein, wo der Juniorenfahrer Linus Seif bei ähnlich schlechten Bedingungen 100 Kilometer zu fahren hatte: "Die ersten Runden ging bei mir überhaupt nichts", so Seif, "aber nach der Hälfte ging es ganz gut". Irgendwann habe er das Kommando bekommen, Tempo zu machen, um eine Ausreißergruppe wieder einzuholen. Danach, in der letzten Runde, konnte Seif dem Tempo nicht mehr folgen: "Das war zu erwarten, weil ich sehr für unser Team gearbeitet habe". Rang 23 war das Ergebnis, mit dem er sich zufrieden zeigte: "Das war ein sehr hartes Rennen. Bis zum Berg hat sich das Feld richtig gezogen, der Berg ist oben hinaus immer steiler und steiler geworden. Wenn man da weggefallen ist, ist man nicht mehr hingekommen".

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