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| Eric Süßemilch am Anstieg in Achkarren
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"Es waren richtig viele Nationen da, aber ein paar haben noch gefehlt, sodass man sagen könnte, da war ganz Europa da. Die Jugendolympiade war schon noch einmal eine Stufe größer", verglich Süßemilch. Trotzdem zählt die ASVÖ-Rundfahrt, die sich aus einem Prolog und vier Etappen durch Österreich zusammensetzt, zu den hochkarätigsten Events in Süßemilchs Altersklasse. Ziel der Rundfahrt war es, einem der deutschen Fahrer zum Gesamtsieg zu verhelfen - ein starker Auftritt als Mannschaft war also gefragt. "Die ersten drei Tage lief es richtig gut. Ich war im Prolog zwar nicht ganz so gut platziert, aber das waren ja nur Sekunden. Auf der ersten Etappe haben wir immer versucht, alle Attacken mitzugehen, sodass wir eine richtig gute Ausgangsposition hatten". Die Teamarbeit lohnte sich, einer der deutschen Fahrer wurde dritter. Eine schwerere Strecke als am Tag zuvor und ein hartes Rennen erwartete die Fahrer auf der zweiten Etappe, die über 80 Kilometer ging: "Am Berg ging es ganz schön rund, weil die Dänen immer auf die Bergwertung gefahren sind. Richtig weggekommen ist aber niemand", schilderte Süßemilch, der Rang 8 belegte. Auf der dritten Etappe nahm Süßemilch in erster Linie die Rolle des Helfers von Leon Rohde ein, der nach der zweiten Etappe Chancen auf einen Gesamtsieg hatte. Im Zieleinlauf scheiterte die deutsche Mannschaft durch einen Fahrfehler eines anderen Fahrers: "Wir haben es nicht geschafft, Leon vorne rein zu bringen". Als "hässliches Entlein" bezeichnete Süßemilch die letzte Etappe: nach den starken Auftritten bei den vorhergegangenen Etappen hätten sie dort "alles verloren". Nachdem Süßemilch mit einer Ausreißergruppe davongefahren war, musste er weniger der Anstrengung der letzten Tage Tribut zollen als viel mehr der Überzahl der dänischen Fahrer, die ihr möglichstes gaben, ihn abzuschütteln. Rang 27 war das enttäuschende Ergebnis, durch das Süßemilch auf Rang 14 in der Gesamtwertung herunterrutschte. Auch wenn die Gesamtplatzierung nicht optimal war, blickt Süßemilch positiv auf die Jugendtour zurück: "Es war eine schöne Rundfahrt und eine wichtige Erfahrung. Wir haben einen starken Eindruck hinterlassen".
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