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03.10.2011 Bruchsal - Erdgas-CupFinale
Biberach &mdash Eine erfolgreiche Saison haben die Biberacher Nachwuchsradsportler vergangenen Montag beendet: mit dem letzten Wettkampf des Erdgas-Schüler-Cups in Bruchsal sicherten sie sich zum neunten Mal in Folge den Mannschaftssieg des Cups.
Den ersten Tagessieg holte Moritz Bader in der U11-Klasse. Zwei Punktewertungen wurden während des fünf Runden langen Kriteriums vergeben, eine davon konnte Bader für sich entscheiden. In gewohnter Manier kontrollierte er das Feld und fuhr seinen 13. Saisonsieg ein. Vor allem in Relation zu der letzten Saison zeigt sich der momentan jüngste aktive Radrennsportler des RSC Biberach sehr zufrieden: "Diesmal war es deutlich besser als letztes Jahr, da bin ich ja nur hinterhergefahren". Durch seinen Sieg in Bruchsal sicherte er sich auch den Gesamtsieg des Erdgas-Cups und steuerte so einen entscheidenden Teil zum Mannschaftssieg bei.
Nicht ganz so gut lief es bei den U13-Fahrern Julian Barth, Lenny Herrmann und Oskar Holzapfel. "Es waren starke Gegner da. Das war ein Innenstadtkurs mit sehr vielen Kurven. Wer da am Anfang nicht vorne war, hatte große Probleme, im Feld nach vorne zu kommen", urteilte Trainer Bernhard Lingenhöle. Das erschwerte den Fahrern den Wettkampf und so belegten sie Rang 14 (Barth), 17 (Herrmann) und 19 (Holzapfel).
U15: Doppelsieg im Erdgas-Cup
Felix Bader und Marek Lutz traten in der U15-Klasse an. Durch einen schlechten Start konnte Lutz im Verlauf des Rennens nur mühsam seine Position verbessern und belegte Rang 21. "Bekannt gut gefahren", so Lingenhöle, sei Felix Bader, für den der Kurs allerdings nicht ideal war: "Die Strecke war sehr kurvig, Blöd war, dass die Zielgerade leicht bergab ging", sagte Bader, der Anstiege bevorzugt. Letztendlich wurde er zehnter, was für Rang 2 in der Gesamtwertung reichte. "Ich kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Ich hatte Fortschritte im Training, und wenn ich meine Trainingsdaten von den letzten Jahren anschaue, habe ich mich sehr verbessert. Schade war bloß, dass ich bei der Baden Württembergischen Meisterschaft krank war und nur vierter wurde", war sein Fazit.
Gefallen an der Rennstrecke fanden die U15-Fahrerinnen Isabell Seif und Laura Süßemilch ebenfalls nicht: "Man musste nach jeder Kurve neu antreten, da ist die Sturzgefahr eindeutig höher und es ist viel unruhiger im Feld", erklärte Seif. Gleich zu Anfang des 10 Runden langen Rennens setzten sich Seif und Süßemilch mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab, Süßemilch unterstützte ihre Teamkollegin tatkräftig: "Laura hatte den Cup ja schon vor dem Rennen sicher gewonnen, Isabell war auf dem zweiten Platz, musste den aber verteidigen. Laura hat sich in den Dienst von Isabell gestellt und ist sehr schön für sie gefahren", lobte Trainer Lingenhöle die gute Teamarbeit der U15-Fahrerinnen. Laura Süßemilch wurde fünfte und gewann den Cup, Isabell Seif wurde zweite und verteidigte damit ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung erfolgreich. Beide Radsportlerinnen werden in der kommenden Saison in der U17-Klasse fahren, in der nationale Sichtungswettkämpfe ausgetragen werden und ein größeres Trainingspensum erforderlich ist. Die Zielsetzung für die kommende Saison definieren beide nur vage: "Ich lasse mich mal überraschen. National will ich aber schon im vorderen Drittel sein", so Seif. Süßemilch, die dieses Jahr nur knapp die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft verpasste, blickt den Herausforderungen im nächsten Jahr locker entgegen: "Wird schon irgendwie klappen".
In Bruchsal starteten außerdem Eric Süßemilch in der U17-Klasse und Alexander Israel im Hobbyrennen. Süßemilch stellte sich, wie auch seine Schwester, in den Dienst eines anderen Fahrers und wurde sechster. Alexander Israel punktete im schnellen Hobbyrennen fleißig und wurde zweiter.
Die Saison ist zu Ende
In den folgenden Wochen werden die Biberacher Nachwuchsradsportler langsam die Saison ausklingen lassen: "Wir machen ab heute Übergangstraining. Man fährt nur noch zum Spaß und versucht, sich wieder zu erholen aber möglichst wenig von der Form zu verlieren", beschreibt Bernhard Lingenhöle. Ab November findet der größte Teil des Trainings dann in der Halle bei Gymnastik und Spielen sowie im Burrenwald beim Lauftraining statt. Bei Laura Süßemilch findet dieses Trainingsprogramm Zuspruch: "Auf die Winterpause habe ich mich schon das ganze Jahr gefreut".

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