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Schweinlang | 2018

Der Biberacher Radsportler Erik Weggenmann erzielte bei der Bayerischen Bergmeisterschaft in Schweinlang Platz zwei und feierte auch gleichzeitig seinen zweiten Saisonerfolg. Richard Kimmich gelang nach einem knappen Sprintfinale Rang drei.

In der Altersklasse U15 bestritten die Nachwuchsfahrer Richard Kimmich, Yannick Schechinger und Rike Fütterling das Rennen. Gestartet mit der weiblichen U17, gleich zu Beginn ein hohes Tempo angestrebt wurde. Auf der neun Kilometer langen und sehr bergigen Strecke splitterte das Feld schnell in mehrere Gruppen. Kimmich blieb in der Spitzengruppe, konnte aber den Vorsprung nicht halten. „Ich bin mit der Deutschen Meisterin U17 am Anstieg des Zielberges wegfahren. Doch dann haben die Mädchen hinten Druck gemacht, um auf uns aufzuschließen, somit ist auch die U15 Jungengruppe wieder rangefahren“, so der Biberacher. Einem Fahrer gelang in der dritten Runde der Fluchtversuch. Er konnte bis zum Schluss nicht mehr gestellt werden. Wenige Kilometern vor dem Ziel attackierte Kimmich, um einige seine Gegner am Berg abzuschütteln. Ein Fahrer blieb dennoch im Windschatten des Biberacher Radsportlers. Im Zielsprint wurde er nur knapp Dritter. „Leider habe ich beim Schlusssprint einen Fehler gemacht, sonst wäre ich noch Zweiter geworden. Aber an sich bin ich mit meiner Leistung voll zufrieden“. Schechinger fuhr anfangs auch an der Spitze mit, fiel aber in der zweiten Runde in die dritte Verfolgergruppe zurück. Am Ende belegte er Platz 11. Rike Fütterling tat sich schwer dem Tempo zu folgen. „Ich habe erst spät meinen Rhythmus im Rennen gefunden, wodurch ich sehr weit zurückgefallen bin“. Trotzdem erreichte sie einen Platz unter den besten zehn und wurde gesamt Achte.

In der männlichen Altersklasse U17 ging Erik Weggenmann an den Start. Mit einer guten Vorbereitung über die Wintermonate ging er zuversichtlich ins Rennen. Auch hier wurde gleich ein hohes Tempo gefahren. Ein Fahrer attackierte und konnte sich von dem Hauptfeld absetzen. Weggenmann nahm sofort die Verfolgung auf. Fünf Runden versuchte er alleine seinen Kontrahenten zu stellen. Trotz seiner Bemühungen konnte er die Lücke nicht schliessen. Am Ende sicherte er sich mit großem Vorsprung den zweiten Platz. „Ich habe zu spät reagiert, sonst hätte ich noch auf ihn auffahren können“, so Weggenmann. Bei den Junioren gingen Matthias Herrmann und Henry Fütterling an den Start. Auch in diesem Rennen splitterte das Feld in mehrere Gruppen. Herrmann blieb zunächst in der Spitzengruppe, musste aber in der zweiten Runde abreißen lassen. „Ich hatte heute nicht die Beine, um mitzufahren“, sagte er. Trotzdem kämpfte sich der Juniorfahrer auf den fünften Platz. Auch Fütterling musste sich in der zweiten Runde zurückfallen lassen. „Schweinlang ist wirklich eine harte Strecke und bin echt froh es geschafft zu haben“. Am Ende wurde er Fünfzehnter. (AI)