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Schweinlang – Wendelsheim | 2021

Beim Allgäuer Straßenpreis konnte Justin Bellinger am vergangenen Samstag einen souveränen Sieg einfahren. Der Jugendfahrer startet gemeinsam mit den Senioren ins Rennen. Auf dem sehr bergigen Rundkurs blieb das Feld in den ersten Runden weitestgehend zusammen. Später attackierte Bellinger und blieb uneinholbar an der Spitze. Mit zwei Minuten Vorsprung erreichte er als Erster das Ziel.

Am nächsten Tag ging es für die Schülermannschaft des RSC Biberach nach Wendelsheim zur Baden-Württembergischen Straßenmeisterschaft. Im Rennen der Schüler U13 gingen Timo Zabel und Raphael Dunz an den Start. Bei einsetzenden Regen und einigen sehr schwierigen Streckenabschnitten hatten so manche Fahrer ihre Probleme. Dunz stürzte noch in der ersten Runde und verlor viel Zeit auf seine Kontrahenten. Er nahm die Verfolgung auf und konnte so manchen Fahrer wieder einholen. Am Ende reichte es für ihn zu Platz vierzehn. Zabel hatte indes auch Schwierigkeiten, dem Tempo an der Spitze zu folgen. Oft musste er entstandene Löcher schließen. Das kostete viel Kraft. Im Zielsprint belegte er am Ende Platz fünf.

Bei den Jugendfahrern gingen Justin Bellinger und Christian Klinder an den Start. Beide Biberacher Radsportler setzten sich früh an die Spitze. In Runde drei kam es dann zum Sturz. Bellinger umging diese Situation und setzte sich mit drei weiteren Fahrern vom Pulk ab. Klinder war im Sturz verwickelt. Er versuchte nochmal ins Renngeschehen einzugreifen, doch ohne Erfolg. Klinder schied nach Runde fünf aus. Bellinger an der Spitze spielte seine Kontrahenten gekonnt aus und setzte sich alleine von der Spitzengruppe ab. Wie am Vortag, zeigte der 16-Jährige eine sehr starke Leistung und fuhr einen gigantischen Vorsprung heraus. Am Ende konnte er sich zum neuen Baden-Württembergischen Meister küren lassen.

Für die Schülerfahrerin Julia Servay ging es zum ersten Renneinsatz in der höheren Jugendklasse nach Frankfurt / Oder auf die Bahn. Am ersten Tag fuhr die Biberacherin beim 200 Meter Sprint mit einer Zeit von 13:13 Sekunden auf Platz sieben. In der nächsten Disziplin, 2000m Zeitfahren, fuhr sie zu Platz zehn mit 2:44 Minuten. Dabei holte Servay auch gleich ihre persönliche Bestzeit. Im Ausscheidungsfahren schied die Biberacherin als sechszehnte aus. Mit einem hohen Tempo vom Start an, musste sie sich im hinteren Feld ihre Position erkämpften.

Am nächsten Tag ging es dann zum Punktefahren. Bis zur Hälfte des Rennens blieb das Feld zusammen. Danach gab es einen schweren Sturz. Das Feld wurde dadurch zunehmend unruhig. Servay behauptete weiter ihre Position in der Spitze und ergatterte sich so zum Schluss Rang zehn. „In der Mannschaftsverfolgung sind wir mit zwei Mädchen aus Brandenburg gefahren. Unsere Zeit war eigentlich ganz gut, aber wir hatten ein paar technische Fehler. Wir kannten die anderen Mädels ja auch gar nicht so gut von ihrer Leistung her“, sagte Servay. Am Ende war es trotzdem ein solides Ergebnis und eine gute Einschätzung was Servay in der Jugendklasse erwartet.

| Bilder: Bernhard Lingenhöle | Bericht: Alexander Israel |

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