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Wendelsheim – Bad Dürrheim Riderman | 2019

Die neunte Etappe des BaWü-Schülercups im Radsport ist in Wendelsheim (Rottenburg am Neckar) ausgetragen worden. RSC-Biberach-Fahrerin Hanna Geiser dominierte hier klar die weibliche U15 und holte sich den Sieg. Julia Servay stand ebenfalls auf dem obersten Podestplatz und gewann in der U13.

Richard Kimmich trug für den RSC Biberach ein Rennen in Bad Dürrheim aus und belegte dort Rang fünf.

Gestartet wurde in Wendelsheim mit der Altersklasse der U11. Timo Zabel, Raphael Dunz und ihre weiblichen Kolleginnen Mia Schechinger und Johanna Hilt hatten den knapp 900 Meter langen Rundkurs zwölfmal abzufahren. Gefahren wurde das Rennen als Kriterium. Das Tempo wurde schon nach den ersten Runden hochgehalten und die Biberacher Dunz, Zabel und Schechinger fuhren mit einem weiteren Fahrer in der Spitze davon. Hilt folgte in der Verfolgergruppe. Dunz und Zabel konnten sich in den ersten Wertungen Punkte holen. Die beiden Biberacher ließen sich von ihrem Gegner nicht abschütteln, der immer wieder versuchte, sich von ihnen abzusetzen. Nachdem die Glocke zur letzten Wertung mit der doppelten Punkteanzahl ertönte, erhöhte die Spitze ihr Tempo nochmals. Dunz und Zabel machten sich vor der letzten Kurve für den Sprint bereit. Der gegnerische Fahrer bemerkte dies und zog das Tempo ebenfalls an, allerdings konnten ihn die Biberacher ihn nicht mehr stellen. Dunz wurde Zweiter, Zabel Dritter. Schechinger wurde bei den Mädchen Erste, Hilt rollte auf Rang zwei ins Ziel.

Felix Hilt ging für die U13 an den Start. Hilt hielt sich hartnäckig im Hauptfeld der Verfolger und verteidigte seine Position. Die Spitze überrundete schon die ersten Fahrer. Hilt gehörte nicht zu den überrundeten Fahrern und arbeitete sich weiter nach vorne. Nach anstrengenden 20 Runden beendete der RSC-Fahrer sein Rennen mit Platz 21.

Die weibliche U15 mit Hanna Geiser und Rike Fütterling startete gemeinsam mit der weiblichen U13 (Julia Servay). Geiser fuhr zu Beginn an der Spitze und bestimmte maßgeblich das Tempo der Führungsgruppe. Servay konnte als einziges U13-Mädchen das Tempo mitgehen. Schnell wurde ein Teil des Felds abgeschüttelt. Fütterling positionierte sich in der folgenden Gruppe. Geiser hielt das Tempo sehr hoch und fuhr sich einige Punkte ein. Nach einigen Runden wurde die Spitze nochmals dezimiert, Geiser fuhr nur noch mit einer weiteren Fahrerin um die ersten Punkte. Servay fiel ab, konnte sich aber immer noch als einziges jüngeres Mädchen Punkte holen. Nach einer weiteren Attacke Geisers wurde die letzte Gegnerin abgeschüttelt. Geiser dominierte das Rennen mit 23 Punkten und wurde Erste. Fütterling belegte Rang zehn. Servay wurde bei der U13 mit drei Punkten Erste.

Die U15-Fahrer Justin Bellinger, Yannick Schechinger, Christian Klinder und Leif Börner mussten den Rundkurs 25-mal abfahren. Sophia Dunz (U17) fuhr bei diesem Rennen mit, da kein U17-Rennen angeboten wurde, wurde aber in der Wertung nicht berücksichtigt. Bellinger fuhr schnell in die ersten Wertungen und erhielt so wichtige Punkte. Schechinger und Klinder folgten knapp dahinter. Börner und Dunz hielten sich in der Verfolgergruppe auf. Bellinger musste einen Defekt am Rad beheben lassen. Für ihn gab es eine Rundenvergütung. Die Fahrer, die ihm bis zu diesem Zeitpunkt in der Spitze folgten, nutzen die Chance und setzten zu einer Attacke an. Ihnen gelang die Flucht. Schechinger positionierte sich an die Spitze des Hauptfelds und führte dieses an. Klinder hielt sich an siebter Position. Nachdem Bellinger wieder in das Rennen eingestiegen war, fuhr er kurzzeitig wieder in der Spitze mit. Jedoch trat derselbe Defekt wieder auf. Trotz der sechs Punkte, die er schon eingefahren hatte, musste er aufgeben. Schechinger arbeitete sich auf Position vier vor und erreichte so noch ein paar Punkte. Er belegte am Ende Platz fünf. Klinder wurde Achter, Dunz 20., Börner folgte auf Rang 21.

Richard Kimmich fuhr am selben Wochenende in Bad Dürrheim beim Riderman-Nachwuchsrennen. 75 Kilometer mussten bewältigt werden. Am ersten Berg gab es die erste Attacke. Kimmich, der sich in der Spitze aufhielt, konnte mit einem weiteren Fahrer hinterher und den Ausgerissenen stellen. An der Bergabfahrt fuhr jedoch die Verfolgergruppe von hinten auf. Am zweiten Berg wurde nochmals zu einer Attacke angesetzt. Zwei Fahrer konnten entkommen. Kimmich fuhr mit fünf weiteren Fahrern hinterher. Er versuchte immer wieder, seiner Gruppe wegzufahren. Die Verfolger stellten ihn jedoch jedes Mal. Zehn Kilometer vor dem Ende hatte die Gruppe um Kimmich die Spitze wieder eingefangen. Im Zielsprint sicherte sich Kimmich Platz fünf.

| Bilder: Dietmar Geiser – uhu | Bericht: Lucia Schechinger |