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Bahn Weltcup Glasgow | 2022

Radsportlerin Laura Süßemilch sicherte sich in Glasgow einen souveränen Weltcup Sieg mit dem Nationalteam in der Mannschaftsverfolgung. Hierbei durfte sie sich auch das erste Mal im Renntrikot des Weltmeisters präsentieren.

Von Donnerstag bis Sonntag fand der erste Weltcup in Glasgow statt. Dieser Wettkampf war für die Biberacher Fahrerin ein ganz besonderer, denn sie durfte das erste Mal mit ihrem Weltmeisteranzug fahren. Süßemilch: „Auf der einen Seite war es eine extra Motivation, auf der anderen Seite auch ein Druckgefühl, da alle auf uns schauten und jede Nation uns natürlich schlagen wollte.“ Laura Süßemilch stand mit Lisa Klein, Mieke Kröger und Franziska Brauße für die Disziplin Mannschaftsverfolgung an der Startlinie.

Dieses Mal gab es noch eine weitere Herausforderung zu meistern. Alle drei Läufe fanden an einem Tag statt. Bereits früh am Morgen standen die Qualifikation an. Drei Stunden später die erste Runde und am Abend für die besten vier Mannschaften dann das Finale. Üblicherweise sind diese Rennen auf zwei Tage verteilt. „Unser Ziel war es, die Qualifikation zu gewinnen damit wir dann im nächsten Lauf einen schwächeren Gegner bekommen,“ so die Nationalfahrerin. Mit einer Zeit von 4:16 Minuten gewann die Mannschaft um Süßemilch mit 0,2 Sekunden Vorsprung vor Italien. Im nächsten Lauf konnten sich die Fahrerinnen um vier Sekunden steigern und zogen mit einer Sekunde Vorsprung vor Frankreich ins Finale.

Im Kampf um die Goldmedaille trafen die Nationalfahrerinnen auf die britische Mannschaft. Mit einem deutlichen Vorsprung von fünf Sekunden gewann die deutsche Mannschaft dieses Rennen und konnten sich so über ihren ersten Weltcupsieg in dieser Saison freuen.

„Es war wirklich ein ganz besonderes Gefühl den Weltmeisteranzug mit den Regenbogenstreifen zu tragen,“ sagte Süßemilch. „Das wir am Ende an die Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen konnten, macht mich extrem glücklich. Alle haben sehr hart über die Wintermonate gearbeitet und sind viele Straßenrennen mit ihren Straßenteams gefahren.“ Nach ein paar Tagen Ruhe geht es wieder zurück auf die Straße. „Dieser Sieg gibt auf jeden Fall wieder extra Motivation und viel Selbstbewusstsein für die nächsten anstehenden Aufgaben,“ ergänzt Süßemilch.

Berichterstattung im Rad-Net

| Bild: Süßemilch (privat) | Bericht: Alexander Israel |

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