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Laura Süssemilch für Tokio nominiert

Laura Süßemilch vom RSC Biberach wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert. Nach vielen Qualifikationsrennen ist der Profifahrerin ihr größter Traum in Erfüllung gegangen.

„Bereits seit zwei Jahren drehen sich meine Gedanken nur um ein Ziel – die olympischen Spiele in Tokio“, erzählt Laura Süßemilch. Am 01. Juni 2020 wurde es nun offiziell, dass sie vom Deutschen Olympischen Sportbund für Tokio nominiert wurde. Nach einigen Lehrgängen und Qualifikationsrennen ist somit ihr größter Traum in Erfüllung gegangen. „Bei den olympischen Spielen im Bahnradsport dabei zu sein, ist das größte Highlight meiner sportlichen Karriere und ich bin überglücklich, dass ich es geschafft habe“, sagte Süßmilch weiter.

Durch die Verschiebung von 2020 auf 2021 musste die Profi Athletin ihre Form halten und durfte dabei nicht die Nerven verlieren. Süßemilch: „Es war ganz sicher kein leichter Weg, der Druck war enorm hoch aber ich bin sehr froh, dass Olympia trotz der Pandemie ausgetragen werden kann“. Noch vor zwei Jahren habe sie nicht damit gerechnet in Tokio dabei zu sein. Von ihrem Trainer war die Perspektive immer auf die Spiele 2024 in Paris gerichtet. „Da dieses Ziel aber zeitlich noch sehr weit weg liegt, habe ich alles investiert, um die Chance zu bekommen, vielleicht schon in Tokio dabei zu sein“, so die RSC Fahrerin. „Ich habe mein Trainingspensum deutlich gesteigert, habe einen Trainerwechsel zu Robert Pawlowsky vollzogen um neue Trainingsreize zu setzen, extrem auf meine Ernährung geachtet und mit gezieltem Krafttraining begonnen, was regelmäßig kontrolliert wurde.“ Weiterhin erzählte Süßemilch: „Außerdem habe ich durch Hans Friedl von Corox (Trainings- und Therapiezentrum in Wasserburg am Inn) die perfekte Unterstützung bekommen. Nach jedem Sturz bzw. bei jeder kleinsten Verletzung wurde mir hier sofort geholfen, sodass ich so schnell wie möglich auf mein Rad zurückgekommen bin.“

Auf der Straße konnte sich die RSC Fahrerin in den letzten Jahren gut weiterentwickeln, was sich natürlich auch positiv auf die Bahn auswirkte. „Mein aktuelles Team „Plantur Pura“ hat mich auf dem Weg hier her bestmöglich unterstützt, ich hatte ein super Rennprogramm und habe auch sehr viel in diesem Jahr dazu gelernt“, so Süßemilch.

„Als ich bei meinem Verein, dem RSC 1962 Biberach e.V. vor 15 Jahren mit Radsport begonnen habe, hätte ich nie gedacht, dass ich so weit kommen werde. Ich bin sehr dankbar für die jahrelange Unterstützung und die Willensstärke, die mir der Verein gelehrt hat und hoffe, dass ich dies den jungen Talenten weitergeben kann“.

In den kommenden Wochen beginnt die unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Erst mit einer vier tägigen Straßenrundfahrt in Tschechien und später geht es zwölf Tage an den Trainingsstützpunkt in Frankfurt / Oder um dort den letzten Feinschliff zu holen. Von dort geht es dann am 25. Juni direkt nach Tokio.

| Bilder: h.a.velopix| Bericht: Alex Israel |

 

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